Erdbeerquark

So wurde der Quark bei uns in der Familie zubereitet seit ich denken kann. Na gut, nicht ganz. Ich habe ihn um ein kleines Detail, den Joghurt, erweitert, um ihn noch ein wenig cremiger zu machen. Aber sonst … eine Erinnerung an Kindertage auf der Terrasse im Juni!

Zutaten:
500 g Quark
150 g Naturjoghurt
Vanillezucker
Mineralwasser mit Sprudel
500 g Erdbeeren

Den Quark mit dem Joghurt verrühren und mit dem Vanillezucker süßen. Nicht zu viel, denn die Erdbeeren sind ja auch schon süß! Die Masse mit einem Schuss Mineralwasser glatt rühren. Durch die Kohlensäure wird der Quark schön locker. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden, dann unter den Quark heben. Mit einem Minzeblättchen dekoriert servieren.

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Schneller Schokokuchen

Es musste schnell gehen. Sehr schnell. Denn es war schon spät am Sonntagabend und mir war klar, dass der Kuchen, den ich schon fertig hatte, für die Kollegen nicht reichen würde. Da bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Ein Kuchen muss keineswegs aufwändig zubereitet sein, um jemandem ein Schokoladenlächeln ins Gesicht zu zaubern!

Zutaten:
250 g weiche Butter
250 g feiner Zucker
3 Eier
150 g gemahlene Mandeln
50 g Mehl
80 g Kakao (+ ca. 10 g zum Bestäuben)

Butter und Zucker wirklich lang verrühren, so etwa 15 Minuten, bis eine dickliche Creme entsteht. Jetzt geht’s aber wirklich schnell weiter. Eier nach und nach hinzugeben. Mandeln, Mehl und Kakao vermischen und unter die Creme heben.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm) geben und bei 175°C (nicht Umluft) auf unterster Schiene etwa 35 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, Kakao drüber sieben und am besten mit Schlagsahne servieren.
Sollte etwas übrig bleiben, schmeckt der Rest auch noch am nächsten und sogar übernächsten Tag total lecker.

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Himbeercreme

Wer Himbeeren liebt, hat mit diesem Rezept einfach Glück! Man kann dieses Dessert das ganze Jahr über zubereiten, denn man nimmt dafür am besten tiefgefrorene Beeren. Noch dazu geht es super schnell und ist so eigentlich perfekt, wenn man auch im Winter mal Lust auf eine sommerlich-fruchtige Leckerei hat. Dieses Rezept habe ich von einer Kollegin bekommen – ich bin ihr noch heute dankbar dafür. Theoretisch kann man übrigens auch jede andere Sorte Beeren verwenden.

Zutaten:
300 g tiefgefrorene Himbeeren
50 g Puderzucker
150 ml Creme Fraîche
150 ml Naturjoghurt
2 Eiweiß

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Ein paar Himbeeren für die Deko beiseite legen. Die Himbeeren und den Puderzucker mit dem Mixer verrühren. Creme Fraîche, Joghurt und Vanillezucker hinzugeben. Zum Schluss den Eischnee mit einem großen Löffel vorsichtig unterheben und bis zum Servieren kalt stellen. Noch mit den ganzen Himbeeren und einigen Minzeblättchen dekorieren. Schon fertig!

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Himbeermuffins mit Streuseln

Mit Muffins bin ich eigentlich immer recht vorsichtig, denn – das muss ich jetzt gestehen – sie misslingen mir meistens. Aber weil dieses Rezept so verlockend und einfach klang, habe ich mich doch noch mal herangewagt. Und es hat sich absolut gelohnt! Total locker-fluffiger Teig und ein wahnsinnig leckeres Topping aus knusprigen Haferflockenstreuseln … Niemand am Tisch konnte widerstehen.

Für die Streusel:
50 g Haferflocken
50 g Zucker
50 g Mehl
50 g weiche Butter
20 g flüssiger Honig oder Agavendicksaft
1 Prise Salz

Für den Teig:
120 g weiche Butter
80 g Zucker
120 g flüssiger Honig
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
300 g Mehl
1½ TL Backpulver
120 ml Schlagsahne
150 g Himbeeren

Die Masse für die Streusel ist schnell zubereitet: einfach alle Zutaten mit den Händen vermengen und kalt stellen.
Für den Teig werden Butter, Zucker, Honig, Vanillezucker und Salz eine ganze Weile mit dem Mixer verrührt – so etwas 8 Minuten, bis die Masse schön cremig ist. Dann nach und nach die Eier hinzugeben.
Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Sahne in den Teig rühren. Die Himbeeren dürfen gern auch tiefgekühlt sein und können einfach unaufgetaut und in jedem Fall zügig untergehoben werden, dazu am besten nur einen Teigschaber verwenden.
Den Teig auf die Muffin-Förmchen verteilen – besonders hübsch sieht’s nachher mit Papierförmchen aus. Zum Schluss kommen die Streusel oben drauf und dann geht es für 20 bis 25 Minuten bei 160°C (Umluft, sonst 180°C) in den Ofen, bis die Streusel leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen, wobei die Muffins auch ein ganz klein wenig warm schon himmlisch schmecken.

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Schokoladen-Haselnuss-Scones

Scones kann man meiner Meinung nach zu jeder Tages- und Nachtzeit essen. Am besten gehen sie aber zum Frühstück oder einfach nachmittags zum Tee oder Kaffee. Es gibt unzählige Varianten, aber die ersten, die ich je gemacht habe, war diese süße Version hier und ich habe mich gleich verliebt. Das Schöne ist ja auch, dass man sie selbst mit notdürftiger Küchenausstattung zubereiten kann, denn man braucht weder eine Backform noch einen Mixer. So klappt das auch, wenn man mal irgendwo in einer Ferienwohnung oder Ähnlichem sitzt und sich wahnsinnig nach leckerem Gebäck sehnt.


TROCKENE ZUTATEN:
280 g Mehl
50 g Zucker
1½ TL Backpulver
½ TL Natron
¼ TL Salz

90 g kalte Butter

FLÜSSIGE ZUTATEN:
120 ml kalte Buttermilch
½ TL Sirup
1 Ei

WEITERE ZUTATEN:
100 g Zartbitterschokolade
55 g Haselnüsse

Die Haselnüsse in einer Pfanne rösten und von den braunen Häutchen weitgehend befreien. Vorsicht: Die Nüsse brennen verdammt schnell an. Dann grob hacken und abkühlen lassen. Danach die Schokolade ebenfalls grob hacken und, wenn die Nüsse wirklich kalt sind, diese mit der Schokolade mischen.
Die trockenen Zutaten miteinander mischen und die Butter in kleinen Stückchen zu der Mischung geben und mit den Fingerspitzen ordentlich miteinander verkneten.  Der Teig soll danach krümelig sein.
Die flüssigen Zutaten kurz verschlagen und dann zur Mehl-Butter-Mischung geben. Nur kurz mit einander vermischen, die Zutaten sollen sich gerade eben so verbinden.
Zum Schluss die Schoko-Nuss-Mischung hinzugeben. Dann den Teig mit einem Löffel zu kleinen, runden Häufchen auf ein Backblech (gefettet oder mit Backpapier ausgelegt) geben. Die Menge ergibt etwa 8 Scones.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C etwa 18-22 Minuten backen, bis die Scones leicht goldbraun gebacken sind. Bevor genascht wird, sollten die Teilchen mindestens 10 Minuten abkühlen, aber dann kann’s losgehen!

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Kirsch-Marzipan-Marmelade

Auch wenn es jetzt da draußen noch schneit und friert: Irgendwann kommt der Sommer und bringt Kirschen mit. Und dann kann man sich daran machen, diese Marmelade zu kochen. Am besten hebt man sich die Gläser dann auch für den nächsten Winter auf, denn mit dem Marzipan passt diese Marmelade wunderbar in die Weihnachtszeit. So fruchtig wie sie ist, geht sie aber auf dem Sommer-Frühstückstisch mindestens genauso gut weg.

Zutaten:
900 g Sauerkirschen, entsteint
100 g Marzipanrohmasse
1 Schuss Amaretto
1 Spritzer Zitronensaft
1 Vanilleschote
300 g Gelierzucker 3:1

Die Kirschen gründlich waschen und entsteinen. In einer Schüssel zusammen mit dem Marzipan , dem Amaretto und dem Zitronensaft fein pürieren. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen und zur Fruchtmischung geben. Die Mischung in einen Kochtopf umfüllen, die Vanilleschote (fürs Aroma) auch dazugeben und etwa 6-8 Minuten kochen lassen. Dabei ständig rühren, dann wird die Marmelade schön cremig.
Die Marmelade in saubere Gläser umfüllen, alle Ränder (Deckel und Glas) möglichst zügig mit einem in Rum getränkten Tuch von Marmeladenresten befreien und dann schnell zuschrauben bzw. bei Weck-Gläsern die Deckel festklemmen. Gläser mit Schraubverschluss noch 5 Minuten auf den Kopf stellen.

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Schoko-Ingwer-Eissoufflé

Das klingt jetzt wieder so irre schwierig und nach großem Aufwand. Ein Soufflé, das einem, wenn man es im Restaurant serviert bekommt, immer so fein auf der Zunge dahin schmilzt, das eigentlich halb gefroren ist, aber einem trotzdem ganz warm ums Herz werden lässt und von dem man gar nicht genug kriegen kann. Aber ich schwöre, es ist wirklich super einfach zuzubereiten. Ich sag mal, der größte Aufwand besteht darin, den Ingwer zu reiben. Machbar, oder? Und es ist so ein feines Dessert, das mit der leichten Schärfe und Frische des Ingwers einen tollen Gegenpol zur Schokolade schafft. Auf geht’s, ausprobieren!

Zutaten für 4 Portionen:
¼ l Sahne
2 Eiweiß
40 g Zucker
2 EL Crème Fraîche
60 g Kuvertüre
1 EL dunkles Kakaopulver
1 EL frischer Ingwer, fein gerieben
Schokoladenspäne  und Puderzucker als Deko

Die Sahne steif schlagen, ebenso getrennt von der Sahne das Eiweiß mit dem Zucker. Crème Fraîche unter die Sahne rühren. Die Kuvertüre überm Wasserbad schmelzen, leicht abkühlen lassen und zusammen mit dem Kakaopulver und dem geriebenen Ingwer unter die Sahne mischen. Das Eiweiß vorsichtig unterheben – es soll nicht zusammenfallen, damit das Soufflé schön locker bleibt.
Wer hat, kann die Masse in Soufflé-Förmchen füllen. Es geht aber auch in schönen Dessertschälchen, Gläsern oder Ähnlichem.  Dann die Desserts etwa 2-3 Stunden ins Gefrierfach stellen. Vor dem Servieren mit den Schokospänen dekorieren und Puderzucker bestäuben oder einfach Kakaopulver drüber sieben.

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Kürbis-Käsekuchen

Ich war einigermaßen skeptisch, als ich dieses Rezept in einem meiner Lieblingsbackbücher (Cynthia Barcomi’s Backbuch) gesehen habe. Kürbis im heiß geliebten Käsekuchen? Aber die Neugierde war größer und so musste ich ihn ausprobieren. Und ich kann nur sagen: Es hat sich gelohnt. Diese Variante ist herrlich für Herbst und Winter, denn die Gewürze darin stehen quasi symbolisch für kuschlige Nachmittage auf dem Sofa, wenn es draußen regnet, stürmt und schneit.


Für den Boden:
90 g Zwieback
60 g Walnüsse
50 g Zucker
60 g Butter

Den Zwieback in einen Gefrierbeutel geben und mit der Teigrolle fein zermahlen. Die Walnüsse hacken und mit dem Zwieback und dem Zucker in einer Schüssel mischen. Die Butter zerlassen und zu der Zwiebackmischung geben. Eine Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse am Boden der Form gut andrücken. Die Springform mit Alufolie kreuzweise von außen umwickeln und ordentlich abdichten. 60 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Füllung:
240 g Frischkäse
65 g Zucker
2 EL Schlagsahne
1 EL Stärke
1 TL Vanillezucker
1 EL Bourbon, wenn man mag
375 g Kürbispürree (aus der Dose oder frisch zubereitet)
3 Eier
1½ TL Zimt
½ TL Muskat
¾ TL gemahlener Ingwer
½ TL Salz
65 g Zucker

Für das Kürbispürree den Kürbis aufschneiden, die Kerne entfernen und das Fleisch in grobe Stückchen schneiden. Dann das Fleisch im Kochtopf weich kochen, Wasser abgießen und pürieren, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind.
Mit dem Mixer den Frischkäse und den Zucker glatt rühren. Dann die weiteren Zutaten verarbeiten: immer erst die eine Zutat einrühren, bevor die nächste folgt.
Die Masse auf den vorbereiteten Boden geben. Die Springform auf ein Backblech mit hohem Rand setzen und das Backblech bis zum Rand mit heißem Wasser füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 50 Minuten backen. Die Alufolie kann jetzt weg. Bevor es mit der Glasur weitergeht, den Kuchen erst mal ca. eine Stunde abkühlen lassen.

Für die Glasur:
450 g saure Sahne
2 EL Zucker
1 EL Bourbon
eine Handvoll Walnuss- oder Pekanhälften

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Die Zutaten – außer die Nüsse – mischen und auf dem Kuchen verstreichen. Jetzt den Kuchen weitere 7 Minuten backen. Dann erst abkühlen lassen, bevor er am besten über Nacht in den Kühlschrank kommt. Zum Schluss die Nüsse entweder so wie sie sind oder kleingehackt auf dem Kuchen verteilen.

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Obsttörtchen

Wer sich nicht für eine Obstsorte auf dem Kuchen entscheiden kann, nimmt einfach Mini-Törtchen und belegt die mit allen möglichen verschiedenen Beeren: Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren – was ihr eben mögt. So ist garantiert für jeden etwas dabei und der Kaffeetisch wird schön bunt. Meine Familie hatte sich an diesem Sonntag schnell auf Heidelbeeren geeinigt – aber dann stand da noch diese verlockende Portion Brombeeren, frisch gepflückt aus dem Garten …



Zutaten
:
16 Mini-Tortenböden (gekauft oder selbst gebacken)
1 Becher Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Handvoll Mandelblättchen
etwas Zucker
ca. 500 g Beeren nach Geschmack
Marmelade

Für selbstgemachte Mini-Tortenböden werde ich das Rezept ganz bald nachliefern – im Prinzip ist das ein einfacher Rührteig. Es gibt aber durchaus auch ganz leckere fertige Törtchen und vor allem geht es dann auch so richtig schnell.

Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und auf den Törtchen verteilen. Darauf einige Beeren geben und obendrauf einen Klecks Marmelade. Die Mandelblättchen mit dem Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis sie karamellisiert sind – Vorsicht, das brennt verdammt schnell an! Die Mandelblättchen abkühlen lassen und dann die Törtchen damit garnieren. Das sieht nicht nur sehr hübsch aus, sondern macht die Sache noch ein klein wenig knusprig.

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Zitrone-Mohn-Gugelhupf

Der Gugelhupf ist wirklich schnell gemacht. Und ich schwöre, auch ganz einfach. Er schmeckt herrlich nach Sommer und ist so richtig schön fluffig-sonnig-frisch. Übrigens auch im Winter. Hier das Rezept für einen kleinen Gugelhupf – wer allen Kollegen vom Kuchen erzählt, braucht die doppelte Menge.


Zutaten:

TROCKENE ZUTATEN
100 g Mehl
50 g Stärke
150 g Zucker
¾ TL Backpulver
¼ TL Salz
150 g weiche Butter

FLÜSSIGE ZUTATEN
45 ml Milch
3 Eier, leicht verschlagen
1½ TL Vanille

AUSSERDEM
1 EL abgeriebene Zitronenschale
30 g Mohn
75 g Zucker
65 ml frisch gepresster Zitronensaft

Die flüssigen Zutaten miteinander verrühren, ebenso die trockenen Zutaten vermischen. Die Butter flöckchenweise zu den trockenen Zutaten geben. Außerdem den Mohn und die Zitronenschale hinzufügen. Dazu die Hälfte der Eier-Milch-Mischung geben und eine Minute lang mit dem  Handmixer verrühren. Den Rest in zwei Portionen hinzugeben und jeweils 15 Sekunden lang vermischen.

Den Teig in die kleine, gefettete Gugelhupfform geben und 55 Minuten bei 190°C backen.

Nach dem Backen den Kuchen kurz auskühlen lassen und mit einem Zahnstocher oder Spieß Löcher hineinpieksen. Den Zucker mit dem Zitronensaft in einem Kochtopf verrühren und erhitzen. Der Zucker soll sich ganz auflösen. Den Kuchen mit dem Sirup bepinseln.

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